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Gotha

Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha
Blick in die Stadt vom Schloss aus

Sehenswürdigkeiten

Weitere Informationen auf der Webseite von Gotha adelt – Die Residenzstadt

Gotha war von 1640 bis 1825 Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg und ab 1826 Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. 1820 wurde hier mit der Gothaer Versicherung das deutsche Versicherungswesen begründet.

Stadtgeschichte

Die Gegend um die Stadt wurde schon besiedelt. Die ältesten archäologische Funde stammen aus der Zeit der jungsteinzeitlichen Linearbandkeramik um 5500 v. Chr.

In der Gegend wurde wichtige Funde aus der Zeit der Merowinger, um das Jahr 600, gemacht. Eine Sensation war die Ausgrabung des Grabes eines Kriegers der thüringisch-fränkischen Oberschicht aus dem 6. Jahrhundert. Der „Kriegervon Boilstädt“ war mit vielen Grabbeigaben bestattet worden, was seinen wichtigen Status unterstreicht. Unter anderem wurden ein Pferd und ein Hund mit ihm zur ewigen Ruhe gebettet.

Die erste Nennung in Form von Villa Gothaha (gutes Wasser) erfolgte in einer Urkunde von Karl dem Großen am 25. Oktober 775 in Düren. Karl übereignet in dieser die Ländereien, Wald und Wiesen dem Kloster Hersfeld.

Ein Streit um das Gebiet der Stadt zwischen dem Stift Fulda und den Erzbischöfen von Mainz wurde am 18. Mai 874 von König Ludwig der Deutsche (840–876) in Ingelheim zu Gunsten der Abtei Fulda entschieden.

1223 erfolgte die Stiftung des Hospitals Mariae Magdalenae im Brühl als Wohlfahrtseinrichtung für die Stadt durch Landgraf Ludwig IV. und seine Gattin Elisabeth von Thüringen, der späteren Heiligen Elisabeth.

Gotha entwickelte sich im Schutz der Burg Grimmenstein, an dessen Stelle heute Schloss Friedenstein steht, zu einer wichtigen Stadt der Wettiner. Ein Hemnis für die weitere Expansion war jedoch die schlechte Wasserversorgung, da es in Gotha keinen Fluß oder Bach gibt.

So wurde 1369 durch Landgraf Balthasar von Thüringen der Leinakanal angelegt. Über mehr als zwölf Kilometer wurde Wasser vom Rand des Thüringer Waldes in die Stadt geleitet. Dieses technische Denkmal existiert immer noch.

Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt Residenz des Herzogtums Sachsen-Gotha, seit 1826 zusätzlich mit Sachsen-Coburg. Unter dem protestantischen Herzog Ernst dem Frommen begann eine moderne Entwicklung der Stadt. Die Herzöge von Sachsen-Gotha schufen einen
vorbildlichen Staat hinsichtlich Verwaltung, Wirtschaft und Finanzen. Eine Schulpflicht für Mädchen und Jungen, der Gothaer Schulmethodus, wurde durch den Pädagogen Andreas Reyher eingeführt.

Ferner legten die Herzöge naturwissenschaftliche Sammlungen an, das Hoftheater fand regen Zuspruch und war die erste Bühne mit festem Ensemble.

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