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Eisenach

Die Wartburg & Luther-Stadt
Eisenach und Wartburg

Foto: Siegfried Baier_pixelio.de

Sehenswürdigkeiten in Eisenach

  • Unesco Welterbe Wartburg
  • Lutherhaus
  • Bachhaus
  • Automobile Welt Eisenach
  • Georgenkirche
  • Schmales Haus Eisenach
  • Der eiserne Brunnen
  • Alte Synagoge
  • Drachenschlucht / Landgrafenschlucht
  • Burschenschaftsdenkmal
  • Elfengrotte
  • Karthausgarten

Weitere Informationen auf der Webseite der Eisenach Wartburg Region

Eisenach lag durch die Nähe zur Wartburg im Brennpunkt vieler wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Eng verbunden ist die Stadt mit Martin Luther, der sich auf der nahen Wartburg versteckt hielt. Der berümteste Sohn der Stadt ist jedoch ein weltberühmter Musiker, denn 1685 wurde der Komponist Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren.

Die Geschichte von Eisenach

Die Gegend von Eisenach ist seit schon lange Zeit eine Siedlung. Die ältesten Spuren reichen etwa beinahe 6.000 Jahre zurück. Bandkeramiker lebten in Holzhäusern und betrieben Ackerbau und Viehzucht. Vor etwa 4.000 Jahren besiedelten Kelten das strategisch günstige und fruchtbare Eisenacher Gebiet. Um 1.000 v. Chr. siedelten sich die Hermunduren in der Region an. Deren Siedlungen lassen sich bei Hörschel, Stregda, Stockhausen und Sättelstädt nachweisen. Im Thüringer Museum in Eisenach lassen sich Funde dieser Zeit bestaunen.

Nach Zerschlagung des Königreich Thüringen um 530 durch die Franken, gründeten diese im 8. Jahrhundert am Ufer der Hörsel nahe dem Petersberg eine Siedlung, die als Ursprung der heutigen Stadt Eisenach gilt. Der Name Eisenach erschien aber erstmals im Jahr 1150 in einer schriftlichen Quelle, anlässlich der Beerdigung eines Ritter Berthold de Isenacha.

Durch die Nähe zur Wartburg erhielt die Ansiedlung sehr schnell Markt- und Stadtrecht sowie die landgäfliche Genehmigung eine Stadtbefestigung zu errichten. Die wechselnden Herrschaftsverhältnisse zogen auch Eisenach immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen.

Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt mehrmals von Pest und Bränden heimgesucht. Im Jahr 1406 verlor Eisenach durch den Tod von Landgraf Balthasar ihren Status einer landgräflichen Residenz, was zu einem wirtschaftlichen Niedergang der Stadt führte. Im Zuge der Leipziger Teilung (sie gilt als die folgenschwerste Fehlentscheidung der sächsischen Geschichte. Die Wettiner Brüder Ernst und Albrecht teilten sich nach dem Tod des Landgrafen von Thüringen Wilhelm III. in die Linien der Albertiner und Ernestiner auf) 1485 schließlich an die Ernestiner.

Das 15. Jahrhundert war geprägt von den Aufenthalten Luthers und den Bauernkriegen. Am 2. Mai 1521 predigte Luther auf der Rückreise vom Wormser Reichstag in der Georgenkirche. 1525 konnte er Stadtkommandant ein Heer aufständischer Bauern im Deutschen Bauernkrieg überlisten und deren Anführer in die Stadt locken. Dort wurden Sie verhaftet und nach einem kurzen Schauprozess, mit 17 Eisenacher Bürgern denen die Unterstützung der Aufständischen vorgeworfen wurde, auf dem Markt hingerichtet. Ein Kreuz im Pflaster erinnert daran.

Im 16 Jahrhundert folgten wiederum Pestepidemien und mehrere Stadtbrände. Ein schlimmes Kapitel waren in dieser Zeit die fruchtbaren Hexenverfolgungen und die Hinrichtungen dieser armen Menschen im Namen der Kirche.

Am 21. März 1685 wurde der wohl berühmteste Sohn der Stadt, Johann Sebastian Bach, in Eisenach geboren und in der Georgenkirche getauft. In der Stadt arbeiteten auch die Barockkomponisten Johann Pachelbel, Johann Christoph Bach und Georg Philipp Telemann. Das Wirken Bachs und der anderen Komponisten sicherte Eisenach einen festen Platz in der Musikgeschichte.

Der Anfang des 18. Jahrhundert begann mit einem Besuch Napoleons, der mit Kriegsschäden und einer fruchtbaren Typhusepidemie endete. Im Oktober 1817 trafen sich aus Anlass des vierten Jahrestags der Völkerschlacht bei Leipzig rund 500 Studenten und Professoren zum ersten Wartburgfest. Dort wurde dem 300sten Jahrestag der Reformation gedacht und ein einheitliches und freies Deutschland gefordert. Die bürgerliche Revolution hatte Deutschland erreicht. Das zweite wichtige Wartburgfest fand 1848 statt.

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